2 von 3 Österreichern ist die baldige Öffnung der Gastronomie wichtig

2020-05-05T11:46:00+02:00

Gut jeder Fünfte hat gleich in den ersten Tagen nach Wiedereröffnung einen Lokalbesuch eingeplant.

MAKAM Research hat ein aktuelles Stimmungsbild der Österreicher zu den geplanten Lockerungen der aktuellen Maßnahmen generiert und dabei besonderes Augenmerk auf die Wiedereröffnung von Gastronomiebetrieben gelegt.

Während der Staatsfeiertag am 1. Mai (Tag der Arbeit) heuer noch nicht dazu genutzt werden konnte, Familie, Freunde oder Bekannte zum Essen in ein Restaurant oder Gasthaus auszuführen, steht uns diese Möglichkeit spätestens ab 15. Mai wieder offen. Die Wiedereröffnung der Gastronomie wird von 64% der Bevölkerung schon sehnlichst erwartet und gut jeder Fünfte (21%) plant auch gleich in den ersten Tagen nach Wiedereröffnung einen Gastronomiebesuch ein. Vermehrt planen Männer und Menschen mit geringerer Bildung einen Lokalbesuch unmittelbar nach Wiedereröffnung.

29% wollen erst einmal ein paar Tage abwarten, um zu sehen wie viele Menschen die Lokale besuchen und wie die Abstandsregeln eingehalten werden. 23% wollen noch zumindest 2 Wochen nach Öffnung warten, um die Entwicklung einer möglichen Ansteckung abzuwarten. 27% werden noch länger Menschenansammlungen wie in Gastronomiebetrieben meiden. Zu dieser Gruppe zählen häufiger Frauen.

Langfristig wird die Phase der Schließung der Gastronomiebetriebe kaum Auswirkungen auf das Besuchsverhalten der Österreicher haben.

Auch wenn der Wunsch nach einem baldigen Lokalbesuch aktuell bei vielen schon groß ist, werden sich die 2 Monate der Abstinenz bei den meisten kaum langfristig auf das Gastronomie-Besuchsverhalten auswirken. 2 von 3 Österreichern planen Lokalbesuche in den Wochen und Monaten nach Wiedereröffnung gleich oft bzw. gleich intensiv wie in der Zeit davor ein. 26% weniger und 7% definitiv häufiger, als in der Zeit vor den Einschränkungen.

Neben der Öffnung von Gastronomiebetrieben ist den Österreichern auch die Öffnung der Spielplätze in den Parks sowie ein regulärer Betrieb in Schulen und Universitäten ein großes Anliegen.

Mehr als zwei Drittel der Österreicher ist die Öffnung der Spielplätze in den Parkanlagen wichtig, vor allem jenen aus dem städtischen Bereich und Eltern von kleineren Kindern. Für 62% ist die geplante Öffnung von Schulen und Universitäten von großer Bedeutung.

Auch der Wunsch wieder unbeschränkt den eigenen Freizeitaktivitäten nachgehen zu können, ist groß.

52% hoffen auf eine baldige Öffnung von Kultureinrichtungen, wie Theater, Oper oder Museen, vor allem bei Personen ab 30 Jahren ist dieser Wunsch groß.

Jeder Zweite wünscht sich möglichst bald Freizeiteinrichtungen, wie Fitnesscenter, Sportplätze und Bäder besuchen zu können. Ebenso wollen 50% aller Österreicher bald wieder die Möglichkeit haben, große Freiluftveranstaltungen, wie Festivals oder Open-Air-Konzerte besuchen zu können, wobei eine Lockerung dieser Maßnahmen vor allem jüngeren Menschen unter 30 Jahren wichtig ist.

43% warten schon sehnsüchtig auf den nächsten Friseurbesuch und 33% auf die baldige Öffnung von Kosmetik-, Massage- und Pflegesalons.

Zurück ins Büro zieht es hingegen nur ein Drittel jener berufstätigen Österreicher, die derzeit im Home Office tätig sind.

Ein Viertel hofft den Sommerurlaub im Ausland verbringen zu können, 28% planen Urlaub in Österreich – alles unter der Voraussetzung, dass es die eigene Urlaubskasse nach wie vor erlaubt.

Obwohl die Bundesregierung angekündigt hat, dass eine uneingeschränkte Reisefreiheit frühestens erst wieder nach dem Sommer gegeben sein wird und in diesem Zusammenhang die Empfehlung für Urlaub in Österreich ausgesprochen hat, hofft ein Viertel den heurigen Sommerurlaub doch noch im Ausland verbringen zu können. 15% wollen aufgrund der derzeitigen Lage ihren Urlaub in Österreich verbringen. 13% müssen ihre Urlaubspläne nicht verändern, da sie schon länger einen Aufenthalt in unserem Land geplant haben.

Für 47% fällt der heurige Urlaub schon aus heutiger Sicht sicher aus.

Während 30% angeben, unabhängig von der derzeitigen Lage keinen Sommerurlaub geplant zu haben, veranlasst rund 17% die aktuelle Situation zur Streichung von Urlaubsreisen.